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Zauberhaft verkürzte Weihnachten an der Realschule

Wie würde es sich anfühlen, wenn Weihnachten durch Zauberei schon früher im Jahr wäre? Das war das Thema des diesjährigen Weihnachtsmusicals „Das Jahr, in dem Weihnachten beinah auf Freitag den 13. gefallen wäre". Wegen des traditionell großen Andrangs wurde es gleich an zwei Abenden an der Realschule aufgeführt. Wieder war es „ganz großes Theater", das Frau Stefanie Schmid mit ihren Theaterschülern, Frau Sandra Dankesreiter mit dem Schülerchor und Herr Andreas Breiter mit der Schulband dem Publikum boten.

Oma Flickenschild (Mitte,Bianca Frisch) erklärt den Kindern (von links: Patrick Binder, Hannah Waschinger, Louisa Wagner), dass Heiligabend am 24. Dezember ist. (Im Hintergrund: Frau Dankesreiter und der weihnachtlich gekleidete Chor) Oma Flickenschild (Mitte,Bianca Frisch) erklärt den Kindern (von links: Patrick Binder, Hannah Waschinger, Louisa Wagner), dass Heiligabend am 24. Dezember ist. (Im Hintergrund: Frau Dankesreiter und der weihnachtlich gekleidete Chor)

Oma Flickenschild (Mitte,Bianca Frisch) erklärt den Kindern (von links: Patrick Binder, Hannah Waschinger, Louisa Wagner), dass Heiligabend am 24. Dezember ist. (Im Hintergrund: Frau Dankesreiter und der weihnachtlich gekleidete Chor)

Schon von weitem hörten die Besucher der Realschule weihnachtlich-festliche Klänge, denn den Weihnachtsmarkt, der unter Leitung der Verbindungslehrerinnen Frau Feilmeier und Frau Prost von der SMV veranstaltet wurde, umrahmte das Bläserensemble der Realschule (Leitung: Herr Matthias Schubert).

Realschuldirektor Josef Wimmer – selbst Teil des Ensembles – begrüßte anschließend die zahlreichen Gäste, unter denen auch der ehemalige Direktor Lothar Öttl sowie der ehemalige Konrektor Gerd Schmelz nebst deren Gattinnen waren. Nach einem stimmungsvollen „Let it snow" machten die Bläser die Bühne frei für das Musical, wo ein Professor (Emma Bauer) dem Publikum wissenschaftlich erörterte, dass Weihnachten keineswegs das Fest der Liebe sei, denn Verwandtenbesuche bedeuten nur eines: Stress. So geht es auch dem Zauberer Moldawius Moldau (Rosalie Wilhelm), der entnervt am 26. Dezember auf den Pflichtbesuch seines verhassten Cousins Zirzmann Zirschwirz (David Fuchs) wartet. Es kommt, wie es kommen muss: Beide streiten sich, auch darüber, wer der bessere Zauberer sei. Letztlich vereinbaren sie eine Wette: Moldawius soll durch einen Vergessenszauber erreichen, dass Weihnachten auf Freitag, den 13. Dezember fällt.

Die „Macher“: Nico Kilger, Hausmeister Florian Fuchs (beide Technik), Frau Sandra Dankesreiter (Chor), Herr Andreas Breiter (Schulband), Frau Stefanie Schmid (Theaterklasse, Regie, Kostüme und Requisite), Herr Matthias Schubert (Bläserensemble und Technik). Die „Macher“: Nico Kilger, Hausmeister Florian Fuchs (beide Technik), Frau Sandra Dankesreiter (Chor), Herr Andreas Breiter (Schulband), Frau Stefanie Schmid (Theaterklasse, Regie, Kostüme und Requisite), Herr Matthias Schubert (Bläserensemble und Technik).

Die „Macher": Nico Kilger, Hausmeister Florian Fuchs (beide Technik), Frau Sandra Dankesreiter (Chor), Herr Andreas Breiter (Schulband), Frau Stefanie Schmid (Theaterklasse, Regie, Kostüme und Requisite), Herr Matthias Schubert (Bläserensemble und Technik).

Bei der Silvesterfeier des Schokoladenfabrikanten Alwin Hackemann (Johanna Rodler) fällt niemandem auf, dass der nächste Weihnachtstermin ein 13. Dezember ist – der Zauber wirkt also!

Aber es wird stressig, denn es fehlt Zeit – und „Zeit ist Geld" ist das Motto von Hackemann, dessen Produktionsmaschine (Tobias König) nur ja keinen Fehler machen darf, damit er Nummer 1 auf dem Markt bleibt. Auch sein Sohn (Patrick Binder) wird gerügt, da er „nur" eine „1-" in der Mathearbeit und damit „nur" die zweitbeste Arbeit geschrieben hat.

Dass irgendetwas nicht stimmt, merken alle: Der Adventskalender, der die Qualitätskontrolle besteht, obwohl er nur 13 Türchen (dargestellt durch 13 reizend kostümierte „Kalender-Girls") hat, beklagt, dass er sich irgendwie leer vorkommt.

Auch beim Adventskranz-Basteln bei Frau Nagel (Kathrin Seidl) wundern sich Mutter und Töchter (Louisa Wagner, Hannah Waschinger) nicht, obwohl es nur 2 Kerzen auf dem Kranz gibt, aber es wird ihnen nicht „warm ums Herz" wie sonst. Vater Nagel (Lena Eckmüller), Mitarbeiter in der Schokoladenfabrik, beklagt, dass es in der Firma hektischer als sonst sei und dass sie sogar Urlaubssperre bis Weihnachten hätten wegen des Produktionsstresses.

Zauberer Moldawius (Links, mit Vollbart: Rosalie Wilhelm) gesteht allen Anwesenden (von links: Kathrin Seidl, Bianca Frisch, Johanna Rodler, Lena  Eckmüller), dass er seine Wette verloren hat. Zauberer Moldawius (Links, mit Vollbart: Rosalie Wilhelm) gesteht allen Anwesenden (von links: Kathrin Seidl, Bianca Frisch, Johanna Rodler, Lena Eckmüller), dass er seine Wette verloren hat.

Zauberer Moldawius (Links, mit Vollbart: Rosalie Wilhelm) gesteht allen Anwesenden (von links: Kathrin Seidl, Bianca Frisch, Johanna Rodler, Lena Eckmüller), dass er seine Wette verloren hat.

Doch dann, als die Kinder bei Oma Flickenschild (Bianca Frisch) zum Lebkuchenbacken eingeladen sind, fliegt der Zauber auf: Denn die alte Dame ist zwar supervergesslich, aber an früher erinnert sie sich sehr gut. Daher ist sie sich sicher, dass Heiligabend am 24. 12. ist! Der Zauberer Moldawius versucht zwar, den Vergessenszauber aufrecht zu erhalten, aber gegen Oma Flickenschilds Lebkuchen, die mit Zeit und Liebe gebacken worden sind, hat seine Zauberkraft keine Chance.

Sogar der hektische Herr Hackemann lässt sich durch die Lebkuchen verzaubern und gibt seinen Mitarbeitern wegen der gewonnenen Zeit bis zum echten Weihnachtsfest frei, denn „Zeit ist Liebe".

Die rund 300 begeisterten Zuschauer zollten der Leistung der vielen Mitwirkenden viel Applaus.

Herr Wimmer bedankte sich anschließend bei der Band von Herrn Breiter: Timo Höfer, Hannes Kellhammer (Schlagzeug), Tobias Königseder (Bass), Melanie Völtl (Keyboard), Anna Schraml, Florian David (Saxophon), Susanna Hoffner (Querflöte), Annelie Weber (Klarinette), Herr Andreas Breiter (Klavier). Weiter bedankte er sich bei Frau Sandra Dankesreiter (Chor) und bei Frau Stefanie Schmid (Leiterin der Theaterklasse, Regie, Kostüme, Bühnenbild, Maske,...). Kleine Geschenke erhielten auch die „Techniker" Herr Matthias Schubert, Hausmeister Florian Fuchs und Nico Kilger sowie die Lehrkräfte der Fachschaft Hauswirtschaft und Ernährung, die für die Schulhausdekoration gesorgt hatten und im Vorfeld freiwillige Eltern mobilisiert hatten, die mit viel Liebe (!) Lebkuchen für dieses Musical gebacken hatten.

Als Überraschung zum Schluss bekamen alle Gäste beim Hinausgehen diese selbstgebackenen Lebkuchen geschenkt, als Erinnerung, dass Advent nicht nur Stress, sondern auch eine Zeit der Liebe sein sollte!

Regina Behringer