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Das „White Horse Theatre“ aus England sorgt für Begeisterung bei Realschülern

Dass man als Schüler im Fach Englisch ganz schnell Fortschritte macht, konnten die Schülerinnen und Schüler der 5. und. 6. Klassen der Realschule Freyung kürzlich eindeutig erfahren, denn fast mühelos folgten sie dem englischen Theater „Fear in the Forest“ von Peter Griffith. Das Stück gehört zum Repertoire des „White Horse Theatres“. 

Auf Einladung der Fachschaft Englisch unter Leitung von Frau Rita Schinko gastiert die Truppe in zweijährigem Turnus im Kurhaus Freyung und schafft es immer wieder, die Zuschauer bestens zu unterhalten. Mit dem aktuellen Stück gelang dem Autor und Theaterdirektor Peter Griffith eine Art modernes „Rotkäppchen“.

Die Geschichte beginnt eigentlich ganz harmlos. Das Mädchen Josie verirrt sich nach einer Fahrradpanne im Wald. Hilfesuchend klopft es an die Tür eines Hotels, wo es die Nacht verbringen muss. Schnell wird klar, dass es in dem mysteriösen  Gemäuer aber nicht mit rechten Dingen zugeht. Der Hoteldirektor wirkt alles andere als vertrauenswürdig, der Ober erscheint verrückt und auch mit der robusten Köchin ist auf keinen Fall zu spaßen. In die seltsame Nacht mischen sich allerlei Gespenster und natürlich ein böser Wolf, wie sich das auch für eine moderne Rotkäppchenversion gehört. Nach dramatischen Ereignissen entpuppt sich jedoch der verwirrte Ober als knallharter Polizeiinspektor, der mit seinen als Gespenst und Wolf getarnten Kollegen den kriminellen Hotelchef und dessen Komplizin zur Strecke bringt. Ein Happy End für Josie ist somit garantiert.

Die ohnehin schon originelle Darbietung wurde mit allerlei Anspielungen auf aktuelle Trends aufgepeppt. Da durften „Bottle Flip“, „Dap“ und „The Floor is Lava“ natürlich nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler dankten dies mit tosendem Applaus und brachten ihre Begeisterung in der anschließenden Autogramm- und Selfierunde deutlich zum Ausdruck. Unser Fazit: ein wirklich lohnenswerter Theaterbesuch, der sich dank großzügiger Unterstützung des Elternbeirats auch finanziell in Grenzen hielt.

 

Rita Schinko