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In Europa... wird nicht geschossen

„Europe Direct“ Freyung veranstaltete mit der Fachschaft Sozialkunde einen „EU-Info-Vortrag“ an unserer Realschule - Daniel Frey referierte zu „Freiheit, Friede und Sicherheit – Die EU als Garant für ein Europa, das schützt, stärkt und verteidigt“

Herr Frey (Mitte) umringt von Schulleitung und Organisatorinnen (von links: Regina Behringer, Fachschaftsleitung Sozialkunde, Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl sowie Frau Vendula Maihorn vom „Europe Direct“-Informationszentrum Freyung)

Herr Frey (Mitte) umringt von Schulleitung und Organisatorinnen (von links: Regina Behringer, Fachschaftsleitung Sozialkunde, Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl sowie Frau Vendula Maihorn vom „Europe Direct“-Informationszentrum Freyung)

Junge Menschen wissen gar nicht, wie es „vor der EU“ zuging, da sie bereits ihr ganzes Leben lang die Vorteile der EU genießen – eine Selbstverständlichkeit für sie. Um ihnen die Entstehungsgeschichte der EU, ihre Institutionen sowie ihre Aufgaben und Herausforderungen zu erklären, hat die Fachschaft Sozialkunde einen erprobten Experten wieder ins Haus geholt: Daniel Frey, Mitglied des Rednerdienstes „Team Europe“ der Europäischen Kommission, war bereits vor zwei Jahren an der Schule und konnte den SchülerInnen dieses Thema anschaulich nahebringen.
Vermittelt wurde dieser Fachmann wieder durch das „Europe Direct“-Informationszentrum Freyung unter Leitung von Frau Vendula Maihorn.
Nach einer Begrüßung durch Schulleiterin Frau Ursula Stegbauer-Hötzl führte Frau Maihorn auch die SchülerInnen ins Thema ein: Neben einem knappen Abriss der Entstehung und Umsetzung der europäischen Idee wies sie auf das symbolträchtige Datum des EU-Tages hin – der 9. Mai, Jahrestag des Endes des zweiten Weltkrieges in Europa. Dann ein – wenn nicht das größte – Ziel der EU ist es, Krieg in Europa (und davon gab es vor der Entstehung der EU genügend!) zu verhindern.

Frau Maihorn
Daneben gibt es heute genug Probleme – vom Klimawandel bis hin zur Flüchtlingsproblematik – die für ein einzelnes Land gar nicht mehr lösbar wären, betonte Frau Maihorn. Ihr Fazit lautete: „Europa betrifft uns alle. Wir alle haben Vorteile davon!“
In seinem anschließenden Vortrag zeigte dies auch Herr Frey sehr anschaulich: Zuerst gab er den SchülerInnen „Basisinformationen“ zur EU, um dann zu zeigen, inwiefern wir alle von der EU profitieren. Ein Beispiel hierbei war das Thema „Krieg“: Auch wenn manche die Nazizeit als „Vogelschiss in der Geschichte“ bezeichneten, so seien die vielen Millionen Toten, die die Nazis und der von ihnen ausgelöste zweite Weltkrieg gefordert hatten, beileibe kein „Vogelschiss“. Dieser und die anderen Kriege, die in Europa davor gewütet haben, brachten viele Politiker zur Einsicht, dass es so nicht weiter gehen könne. Damit begann die Erfolgsgeschichte von der Montanunion über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zur EU – Europa ist seither „in Vielfalt geeint“.

Herr Frey
Neben den für viele so selbstverständlich gewordenen „4 Freiheiten“ (d.h. freier Verkehr von Personen, Waren, Geld und Dienstleistungen) erklärte Herr Frey auch, was uns hier ganz konkret die EU nützt: Es wird hier mittlerweile länderübergreifend in Tourismus, Wirtschaft, Umweltschutz, Kultur; Politik etc. zusammengearbeitet. In unserer Region wurden über 12o mittelständische Unternehmen gefördert mit einer Geldsumme von ca. 11 Millionen Euro, dabei entstanden über 1000 Arbeitsplätze – DAS kommt wirklich vielen zu Gute! Auch Trumps neue Politik, die Probleme mit der eingeschränkten Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn und vieles mehr waren Thema in Freys abwechslungsreichen Vortrag. Nach einer kurzen Debatte mit der Schülerschaft bedankte sich Schulleiterin Stegbauer-Hötzl und Frau Maihorn bei Herrn Frey, beide hatten als Dankes- und Abschiedsgeschenk die gleiche Idee: ein Überlebenspaket mit kleinen Köstlichkeiten, damit er die lange Heimreise in den Stuttgarter Raum gut übersteht und damit er auch wieder gerne zu uns kommt, wenn wir ihn wieder einladen!

Regina Behringer

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