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Realschüler besuchen die Weltstadt London

Traditionelle Fahrt führt wieder nach Canterbury und Brighton

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Für 50 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen der Realschule Freyung stand zum Schuljahresende mit der Fahrt nach London ein ganz besonderes Highlight auf dem Stundenplan. Die Realschule Freyung führt diese Fahrt bereits seit 2002 regelmäßig für Teilnehmer der PET-Prüfung durch. PET steht für Preliminary English Test und bezeichnet eine internationale, standardisierte Sprachprüfung des Cambrigde Instituts, welche an der Schule abgelegt werden kann. Begleitet wurde die Gruppe von den Englischlehrkräften Frau Rita Schinko, welche die Fahrt organisierte, Frau Birgit Jäckel und Frau Petra Hirsch, die die Teilnehmer mit besten Ortskenntnissen auf bewährte Weise durch den Großstadtdschungel lotsten.

Erste Station nach der Fährüberfahrt von Calais nach Dover war die Universitätsstadt Canterbury in der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Berühmt ist die Stadt vor allem durch die Kathedrale von Canterbury, die seit 1988 auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes geführt wird.

Im Anschluss ging es weiter zum Londoner Stadtteil Greenwich. Seit Vertreter aus 25 Nationen im Jahre 1884 vereinbart hatten, den Nullmeridian hier verlaufen zu lassen, ist der Ort weltberühmt. Nach einer kurzen Besichtigung dieses geschichtsträchtigen Ortes ging es per Schiff weiter auf der Themse. Hier boten sich bei hochsommerlichen Temperaturen wunderbare Ausblicke auf einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge, den Tower of London, dem London Eye oder dem Parlamentsgebäude in Westminster.

Mit einer professionellen Stadtführung durch einen Blue Badge Guide setzte man die Besichtigungstour am nächsten Tag per Bus fort. St Paul’s Cathedral, Buckingham Palace, Trafalgar Square und Piccadilly Circus sind nur einige der vielen Highlights, die den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Fotomotive boten. Ausgeschmückt mit vielen Anekdoten gestaltete sich diese Tour recht kurzweilig und endete schließlich in der Marylebone Road, um dort das weltberühmte Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud’s zu besichtigen.

Eine kurze Verschnaufpause vom hektischen Treiben in der Metropole bot der dritte Tag. Die Reisegruppe machte sich auf nach Brighton, einem bekannten Seebad an der Südküste Englands in der Grafschaft East Sussex. Wirklich atemberaubend war dort eine Fahrt mit dem erst 2016 eröffneten Aussichtsturm British Airways i 360, der mit einer Höhe von 173 Metern der höchste Aussichtsturm des Landes ist. Die gleichzeitig als Aufzug genutzte verglaste Aussichtskanzel bot spektakuläre Ausblicke über die Stadt und die kilometerlangen Strände. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel mit Fish ’n‘ Chips ging es weiter nach Beachy Head, einer Landspitze an der englischen Südküste in der Nähe der Stadt Eastbourne. Der Kreidefelsen, Teil der South Downs, ist mit 162 Metern über dem Meeresspiegel der höchste in Großbritannien. Ihm schließen sich sieben weitere Kreideklippen an, Seven Sisters genannt, welche die Gruppe bei Birling Gap bestaunen konnte.

Der nächste Tag stand zunächst ganz unter dem Motto „Shakespeare“. Die Schülerinnen und Schüler, welche sich zu Beginn der neunten Klasse ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hatten, besuchten das Globe Theatre, welches eine Nachbildung des im Jahre 1599 errichteten elisabethanischen Theatergebäudes am Südufer der Themse darstellt. Vor allem durch Aufführungen von William Shakespeares Werken nahm es einen bedeutenden Platz in der Theatergeschichte ein. Bei einem geführten Rundgang durch das Gebäude gewann man schnell einen Eindruck von den damaligen Gegebenheiten.

Mit der berühmten Londoner U-Bahn ging es schließlich weiter zum Piccadilly Circus, von wo aus sich die Teilnehmer zu einem individuellen Stadtbummel aufmachten und sich ganz weltmännisch in der Metropole bewegen konnten. Die während der Woche gesammelten Eindrücke konnte man schließlich bei der abschließenden Fahrt mit dem London Eye Revue passieren lassen, denn mit einer Höhe von 135 Metern ist es das höchste Riesenrad Europas und bietet folglich fantastische Ausblicke über die Weltstadt.

Lohnend war die Fahrt aber nicht nur wegen der ganzen Sehenswürdigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler konnten vor allem durch den Aufenthalt in Gastfamilien einen echten Einblick in den „British Way of Life“ gewinnen und ihre erworbenen Sprachkenntnisse anwenden und vertiefen. Alle Teilnehmer fühlten sich herzlich aufgenommen und ein Schüler meinte schließlich bei der Abreise: „Ich wäre gerne noch ein wenig länger geblieben“.

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