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Chemie im Bergwerk - auf den Spuren des Graphits

Mit einem freundlichen „Glück auf“ wurden wir, die beiden Wahlpflichtfächergruppen I der 9. Jahrgangsstufe, begleitet von Frau Wimmer und Herrn Bernhard, im Besucherbergwerk Graphit in Kropfmühl, nahe Hauzenberg begrüßt. Dieser deutsche Bergmannsgruß wird noch heute als alltägliche Grußformel unter den Angestellten verwendet. Er kommt aus der Zeit, als sich die Bergleute jeden Tag Glück wünschten, um nach der Arbeit wieder gesund an die Oberfläche zu gelangen.
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Nach einem kurzen Film über die Geschichte des Bergwerkes ging es, geführt von einem Bergmann, in die Tiefen des Bergwerkes. Ausgerüstet wurden wir mit Helm und Kittel, was auch wirklich wichtig war, denn so manch einer hat sich dennoch ordentlich den Kopf an den niedrigen Decken gestoßen.

Bis in 45m Tiefe folgten wir den Spuren der Bergleute von früher bis heute und erfuhren alles Wissenswerte rund um das grau-glänzende Graphit und dessen Abbau.

Bei den Beschreibungen der Unfälle untertags, die meistens auf Sauerstoffmangel zurückzuführen sind, konnte einem da unten im Bergwerk, völlig umgeben von Gestein, schon etwas mulmig zumute werden. Aber alle haben die Vielzahl an Treppen und die Enge in den Gängen gut verwunden.

Nach einer kurzen Pause durften wir das zum Besucherbergwerk gehörige Museum, das sog. Graphiteum, auf eigene Faust erkunden. Große Freude bereiteten den Schülerinnen und Schülern vor allem die vielen interaktiven Module. Beim Ausprobieren konnten sie ihr Wissen über Graphit, ein Thema des Chemielehrplanes der 9. Jahrgangstufe, vertiefen. Somit endete ein gelungener Ausflug, der allen Beteiligten eine gewinnbringende Abwechslung zum alltäglichen Chemieunterricht bot.

Birgit Wimmer

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