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Kirchweih mit Gstanzl und Volkstanz

Sechstklässler lassen an unserer Realschule alte Traditionen aufleben

Kirchweih ist ein zutiefst von bayerischen Traditionen geprägtes Fest. Dies erlebten auch unsere 6. Klassen der Realschule am Kirchweihmontag. Sie verfassten nicht nur bayerische Gstanzl, in denen auch Schule und Lehrer „derbleckt“ wurden, sie lernten auch einen bayerischen Volkstanz und spielten alte Kraftspiele.

musik

De Lehrer, de gemand
z’vui Hausaufgab auf.
Aber mia Schüler, mia woin ned,
mia schreib mas ned auf.

Solche und weitere Gstanzl dichteten die sechsten Klassen mit ihren (Musik-) Lehrkräften, dann ermittelten sie die jeweiligen Klassensieger im Armdrücken. Anschließend gings in die Aula: Dort lernten die z.T. fesch in Tracht gekleideten „Buam“ und „Madln“ die Ennstaler Polka, einen einfachen Volkstanz, den Matthias Schubert und Sandra Dankesreiter mit ihnen einstudierten.

Musikalisch begleitet wurden sie von Andreas Breiter (Bariton-Horn) und Matthias Bernhard (Akkordeon), aber auch von Schülern der Realschule: Eva Schätzl und Julia Graf an der Steirischen sowie Valentin Dittrich am Bariton-Horn.
Zum Abschluss wurden unter viel Gejohle der MitschülerInnen die SchulsiegerInnen im Armdrücken ermittelt.
Als „Pauseneinlagen“ gab es die schönsten Gstanzl der einzelnen 6. Klassen, wobei hier nicht nur auf lustige Art die Lehrerschaft, sondern auch die Schule oder die Klasse an sich „derbleckt“ wurde.

Hier noch einige Beispiele:

Da Herr Bernhard is schee
vom Fuaß bis zum Hois,
doch dann kimmt sei Gress (=Größe),
de vasaut eam hoid ois.

Herrn Schubert sein Kopf glänzt,
wenn er steht in der Sunn,
desweng togt er a Kappe,
denn er is ned dumm.

Frau Bernkopf mocht Mathe,
i frog mi warum,
mia Kinda san ma nämlich
für Mathe zu dumm!

Frau Nigl mocht Englisch
Und Religion a
oba Bio, des kanns ned,
des merkt ma ihr a(n).

Auch das Lehrerkollegium insgesamt hielt an diesem Tag die Tradition hoch, denn gemeinsam ging es nach dem Unterricht zum Kirchweihmontag-Essen.

Regina Behringer

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