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Elternabend als AHA-Erlebnis

Schulische Veranstaltungen als logistische Herausforderung

Klassenelternabende mit Elternbeiratswahl gehören zum Schulleben. In Corona-Zeiten sind sie aber eine organisatorische Herausforderung, denn: Wie werden diese gestaltet, wenn eigentlich Menschenansammlungen zu vermeiden sind? Man Abstand hält? Tische und Stühle vor der Benutzung durch Dritte eigentlich gereinigt werden sollten?

elternbeiratswahl

Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl (links), Konrektor Thomas Aigner (Mitte) und Verwaltungsangestellte Helma Bloch (rechts) besprechen die letzten Details zur Briefwahl, damit die Elternbeiratswahl ordnungsgemäß ablaufen kann.

Die AHA-Regeln wurden beim alljährlichen Klassenelternabend an der Realschule berücksichtigt:  Die einzelnen Klassenelternabende begannen zeitversetzt und an zwei verschiedenen Tagen (Montag und Mittwoch), um einen Andrang im Eingangsbereich und auf den Gängen zu vermeiden. Damit nicht zu viele Menschen in den einzelnen Klassenzimmern sind, durfte nur jeweils ein Elternteil zum Klassenelternabend kommen und musste sich dann auch auf den Platz des Kindes setzen, damit dieser nicht noch einmal extra gereinigt werden musste. Viele Eltern steuerten am Abend zielsicher ihren Platz an, ohne die Hilfe der Klassleitungen zu benötigen, offensichtlich wurden sie daheim schon von ihren Sprösslingen genauestens instruiert! Ebenso wie in den ersten beiden Schulwochen, so mussten alle ihre Alltagsmasken auch im Klassenzimmer tragen.

Die sonst üblichen jahrgangsspezifischen Vorträge entfielen diesmal, denn die Schulleitung wollte nicht riskieren, alle Eltern einer Jahrgangsstufe zusammen in der Aula oder in der Turnhalle zusammen zu holen. Anstatt dessen wurden zu den jahrgangsstufenspezifischen Themen Broschüren ausgegeben, wie z. B. der sichere Schulweg, Internetkriminalität, Suchtprävention sowie Informationen über Familien- und Sexualerziehung. In Jahrgangstufe 9 erklärte Berufsberaterin Frau Daniela Hutterer den Anwesenden klassenweise die verschiedenen Möglichkeiten der Berufsorientierung. Ebenso klassenweise zeigte die Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl den Eltern der Absolventen die Besonderheiten der Jahrgangsstufe 10 auf. Ebenso erging es der anstehenden Elternbeiratswahl: Auch sie fand dieses Mal nicht wie sonst beim Klassenelternabend statt, sondern wird zurzeit als „klassische Briefwahl“ organisiert.

Einen Vorteil jedoch hatte dieser „abgespeckte“ Abend: Die Klassleitungen, die sonst immer nach den Vorträgen und der Wahl unter Zeitdruck standen - denn zu lange sollte der Abend schließlich auch nicht dauern - konnten sich dieses Mal viel Zeit nehmen. So mancher Klassenelternabend dauerte dann fast zwei Stunden, denn sowohl Eltern wie auch Lehrkräfte wollten die Zeit nutzen. Gerade den „neuen“ Eltern in den 5. Klassen wurde der „Schulmanager“ erklärt. Diese Internetplattform wurde bereits letztes Schuljahr sehr erfolgreich eingeführt und wird in diesem Schuljahr noch weiter ausgebaut mit digitalem Klassenbuch, Elternaccount usw. Es wurde viel gefragt und auch viel erklärt. Als Fazit meinte Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass so viele Mamas und Papas - trotz AHA-Regeln – das Angebot des besonders persönlichen Elternabends so gerne angenommen haben und die einzelnen Veranstaltungen reibungslos abgelaufen sind. Zudem freue ich mich über die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Eltern und weitere KandidatInnen für die anstehende Elternbeiratswahl. Viele Mamas stimmten meiner Aussage zu: Die Alltagsmaske hat auch einen Vorteil für alle Damen: Man spart sich sehr viel Lippenstift.“

Regina Behringer

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