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Dem Waldwasser auf der Spur

Dem WALDWASSER auf der Spur

Ob zum Trinken, Kochen, Duschen oder Zähneputzen – Wasser ist eine alltägliche Ressource, so selbstverständlich, dass wir darüber kaum nachdenken, wenn diese rund um die Uhr von uns genutzt wird! Im Rahmen der Aktionswoche tauchten die Klassen 8B und 8D (gemäß den aktuell geltenden Corona-Regeln!) in der „Trinkwasseranlage Max Binder“ in Flanitz bei Frauenau im wahrsten Sinne des Wortes in die Welt des „Waldwassers“ ein. Die Schülerinnen und Schüler folgten zusammen mit ihren Geographielehrern Fr. Peschl und Hr. Kincses einer Einladung zum Infocenter des modernsten Wasserwerks Europas.

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Teilnehmer: Herr Robert Kincses, Frau Andrea Rechenmacher, Frau Katrin Peschl, Klassen 8B und 8D

Begrüßt wurden die 57 Exkursionsteilnehmer von Frau Andrea Rechenmacher, umwelttechnische Assistentin und Labormitarbeiterin der Wasseraufbereitungsanlage, welche die Schüler im Anschluss mit auf eine interaktive Reise durch die faszinierende Waldwasser-Erlebniswelt nahm – durch ein Leitungssystem bestehend aus riesigen Pumpen und Rohren, die in grün-blaues Neonlicht getaucht sind, folgten sie den einzelnen Abschnitten und Stationen der neu gestalteten Führung. Nebelschwaden, Filmsequenzen aus dem Weltall, historische und aktuelle Fotos vom Bau und dem heutigen Zustand der modernen Anlage ließen eine teils mystische Stimmung entstehen, zur großen Überraschung und auch Verwunderung der Besucher. Denn von außen lässt sich vorab kaum erahnen, dass in dem holzschindelverkleideten Gebäudekomplex das aus der Trinkwassersperre stammende Rohwasser mit Hilfe modernster Technik zu unserem reinen Trinkwasser veredelt wird.

Die „Trinkwasseranlage Max Binder“, benannt nach dem „Vater der Trinkwasserversorgung des Bay. Waldes, gewährte tiefe Einblicke in die einstigen Visionen vor der Zeit der Entstehung der Trinkwassersperre, die regionale Bedeutung als Arbeitgeber und Versorger im zeitlichen Kontext, das immense und über 900 Kilometer lange Trinkwassernetz bis beispielsweise ins Rottal oder nach Hauzenberg und die technische Umsetzung der Aufbereitung des Lebensmittels Wasser.

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Das Ziel der Exkursion wurde auf eindrucksvolle Weise erreicht: Den Schülerinnen und Schülern konnte angesichts der riesigen Dimensionen der Anlage und der anschaulichen und didaktisch wertvoll aufbereiteten Hintergrundinformationen der „Wert der Ressource Wasser“ vor Augen geführt werden. Sie konnten erkennen, dass ein achtsamer und nachhaltiger Umgang mit diesem qualitativ hochwertigen regionalen Produkt – einem Schatz des Bayerischen Waldes – in vielerlei Hinsicht lohnend ist.

Robert Kincses, StR (RS)

Fachbetreuer Geographie

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