Realschule Freyung lässt Schuljahr in London ausklingen
Seit weit mehr als 20 Jahren ist die Fahrt nach England fester Bestandteil des Kalenders der Realschule Freyung. 63 Schülerinnen und Schüler machten sich deshalb auch im Jubiläumsjahr der Schule wieder auf nach London. Möglichst vielfältige Eindrücke der Millionenstadt zu vermitteln, war Ziel der begleitenden Lehrkräfte Rita Schinko (Gesamtorganisation), Birgit Jäckel, Petra Hirsch und Monika Daitche.

Schriftzug „RS Freyung“ als bleibende Erinnerung im Graffititunnel
Eine Fahrt auf der Themse führte die Gruppe deshalb gleich zur Begrüßung an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Tower Bridge, der Tower of London, der Shard, das London Eye oder der Big Ben boten hier bereits beindruckende Fotomotive. Der Besuch der Museums of Natural History und des weltberühmten Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds waren weitere Programmpunkte am nächsten Tag. Nach bereits mehreren hektischen Etappen in der britischen Metropole, machte sich die Gruppe am dritten Tag auf an die Südküste. Die einzigartige Landschaft erschloss man sich durch eine sonnige Küstenwanderung von Birling Gap nach Beachy Head.
Ein Besuch der Stadt Brighton bot im Anschluss Gelegenheit, sich bei Fish and Chips zu entspannen und das Leben an der „Seaside“ zu genießen. Erster Anlaufpunkt am vierten Tag war ein Abstecher in einen wahrlich beeindruckenden Graffititunnel, in dem man sich kurzerhand mit dem Schriftzug „Realschule Freyung“ verewigte. Eine Fahrt mit dem London Eye vermittelte sodann eindrucksvolle Bilder aus 135 Metern Höhe. Buckingham Palace, Trafalgar Square, Piccadilly Circus und Chinatown waren weitere Stationen.
Neben all dem Sightseeing waren aber auch vor allem die persönlichen Erlebnisse diejenigen, welche bleibende Eindrücke hinterließen. Darunter waren natürlich die Möwen in Brighton, die - wie im Englischbuch geschildert - Pommes klauten oder die Geburtstagsfeier, die eine Gastfamilie für den Familienhund organisierte und von unseren Schülern tatkräftig mitgestaltet wurde. Oder die Gastmami, die sich unter Tränen verabschiedete, weil sie selten eine so freundliche und gesprächige Gruppe beherbergt hatte. Aber auch der Paketbote, der es mit seinem Lieferauto etwas zu eilig hatte und den doppelstöckigen Bus der Reisegruppe schwungvoll rammte.

Gruppenbild am Birling Gap an der Südküste
Ganz sicher zu den schönsten Erfahrungen für die jungen Leute gehörte aber die Tatsache, sich souverän in der Millionenstadt zu bewegen, sei es zu Fuß oder mit der Underground, seine Sprachkenntnisse bei den Gastfamilien zu erproben und damit einen weiteren Schritt in Richtiung Selbständigkeit gegangen zu sein. Und wenn jemand, der unseren Reisebericht liest, sich demnächst selbt nach London aufmacht, hier ein kleiner Tipp: Gehen Sie in die Leake Street und suchen Sie im Graffititunnel nach den Spuren der Realschule Freyung!









