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Berufskompasstage in Freyung

Schule und regionale Wirtschaft zusammenbringen und Jugendlichen Orientierung liefern

Mit dem Projekt „Berufskompasstage“ wollen die Verantwortlichen der Realschule Freyung und des Regionalmanagements Freyung-Grafenau Schülerinnen und Schülern die Wahl des richtigen Berufs noch leichter machen. Gleichzeitig setzt Berufsorientierung damit noch früher als bisher an.
Die Organisatoren haben in der inzwischen zweiten Auflage des Projektes insgesamt rund 50 verschiedene „Pakete“ geschnürt, in denen jeweils vier verschiedene Berufs- und Tätigkeitsfelder stecken, die entsprechenden Unternehmen, Betrieben und Einrichtungen aus Freyung und Umgebung zugeordnet sind. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen durften sich im Vorfeld eines der Pakete aussuchen und lernen in der vorletzten Woche des laufenden Schuljahres damit vier verschiedene Unternehmen und die jeweiligen Berufe kennen.

Die am Praktikumsprojekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit Konrektorin Ursula Stegbauer-Hötzl und Regionalmanager Stefan Schuster (Foto: Landratsamt) Die am Praktikumsprojekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit Konrektorin Ursula Stegbauer-Hötzl und Regionalmanager Stefan Schuster (Foto: Landratsamt)

Die am Praktikumsprojekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit Konrektorin Ursula Stegbauer-Hötzl und Regionalmanager Stefan Schuster
(Foto: Landratsamt)

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung an der Staatlichen Realschule Freyung wurden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auf die anstehende Praktikumswoche eingestimmt. Stellvertretende Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl und Regionalmanager Stefan Schuster begrüßten die Praktikumsteilnehmer und gaben einen Abriss über den Ablauf und vor allem die Zielsetzung des Gemeinschaftsprojektes von Schule und Regionalmanagement.
Ursula Stegbauer-Hötzl würdigte zu Beginn die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwi-schen Landkreis und Regionalmanagement auf der einen, sowie Realschule auf der anderen Seite: „Die inzwischen sehr nachhaltig wirkende Netzwerkarbeit hat mehr als positive Effekte auf den unterrichtsbegleitenden Bereich ‚Berufsorientierung‘ an der Schule. Das Projekt ‚Berufskompasstage‘ unterstützt außerdem den frühen und schnellen Kontakt zwischen regionaler Wirtschaft und potenziellen Auszubildenden. Damit leisten die Berufskompasstage einen wertvollen Beitrag zur Glättung des Fachkräftemangels.“

Auch Regionalmanager Stefan Schuster sieht in den Berufskompasstagen einen wichtigen Baustein der Arbeit des Regionalmanagements und damit als hilfreiches Instrument, um jungen Menschen aufzuzeigen, welche vielfältigen beruflichen Möglichkeiten sie im Landkreis haben: „So unterstützen wir natürlich auch die Imagekampagne des Landkreises ‚Mehr als du erwartest …‘, deren Ziel es unter anderem ist, auch jungen Menschen aus der Region aufzuzeigen, dass viele Betriebe und Unternehmen in der Region Ausbildungs- und Arbeitsplätze auf höchstem Niveau bieten. Unser gemeinsames Ziel ist es, Freyung-Grafenau als attraktiven Lebensraum noch positiver zu positionieren. Dazu gehört natürlich das Vorhandensein attrak-tiver Arbeitsplätze. Das entsprechende Bewusstsein dafür soll auch über die Berufskompass-tage weiter gestärkt werden.“
Nach der erfolgreichen Verstetigung des Projektes „Berufskompasstage“ an der Realschule Freyung, die als Vorreiter und Ideengeber fungierte, soll die Praktikumsreihe ab dem kommen-den Schuljahr in ähnlicher Form auch an der Realschule Grafenau angeboten werden.