Staatliche Realschule Freyung

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Absolventen in großem Rahmen verabschiedet

Die Besten der Realschule Freyung: Sarah Krutsch und Ramona Seibold jeweils mit Traumnote 1,00

Passauer Neue Presse vom 25.07.2022 (Margit Poxleitner)

Die Entlassfeier der Staatlichen Realschule Freyung für die 90 Absolventen des Jahrganges 2022 stand in diesem Jahr unter dem Motto "Frei wie ein Vogel". Die festlich geschmückte Aula gab der Feier einen besonders würdevollen Rahmen. Eine ganze Reihe von Instrumentalisten und Sängern trugen in verschiedenen Besetzungen wesentlich zum Gelingen der Abschlussfeier bei. Zahlreiche Ehrengäste würdigten die Anstrengungen der Absolventen, die ihren großen Tag bis spät in die Nacht hinein mit einem Abschlussball auf einer Schifffahrt auf der Donau feierten. 15 Absolventen haben eine "Eins" vor dem Komma. Die Schulbesten Sarah Krutsch und Ramona Seibold erzielten die Bestnote von jeweils 1,00, Hanna Schanzer 1,08 und Franziska Kozeny 1,33.

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Foto: Andreas Bauaer / Fotoart

Feier stand unter Motto "Frei wie ein Vogel"

Unter großen Applaus und den Klängen "Pomp and Circumstances" marschierten die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler in die festlich geschmückte Aula ein. Chor, Schulband und Instrumentalisten brachten sehr abwechslungsreiche Klänge zu Gehör. Mit "Worten der Besinnung" stimmten Pfarrerin Ulrike Kuschel und die Fachschaft Religion auf das Motto der Abschlussfeier "Frei wie ein Vogel" ein. Wie Jungvögel im Nest haben alle einmal angefangen. Das von Eltern und Lehrern herangeschaffte musste dann erst einmal verdaut werden. Dann die Frage, ob das mit dem Fliegen klappe. Für die Absolventen ist die erste Hürde mit dem Schulabschluss geschafft. Nun gilt es im Einzelflug die Freiheit zu wagen oder in der Flugformation die Kraft der Gemeinschaft zu nutzen.

Mit herzlichen Worten begrüßte Realschuldirektorin Ursula Stegbauer-Hötzl die Absolventen und freute sich, in so strahlende Augen zu sehen. Weiter begrüßte sie Bürgermeister und Vertreter der Heimatgemeinden der Schüler, MdL Max Gibis, Landrat Sebastian Gruber, Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Hans Weber (Vorsitzender Förderverein) und EBR-Vorsitzende Doris Schröger, Eltern und die Schulfamilie.

Zahlreiche Redensarten stellt die Schulleiterin in den Mittelpunkt ihrer Abschussrede wie "Von nix kimmt nix". Dies galt den 90 Schülerinnen und Schülern, die zur Abschlussprüfung angetreten waren und alle bestanden haben. "15 haben eine Eins vor dem Komma, vier besser als 1,50. Dazu gratuliere ich Euch ganz herzlich, Ihr könnt wirklich stolz auf Euch sein!" Das Zitat "A Hund iss er scho" ergänzte sie mit "manchmoi bist a da Baam", um auf die "verrückten letzten zweieinhalb Jahre zurück zu blicken" mit Quarantäneanordnungen, Distanzunterricht, Abstandsgebot, Maskenpflicht usw. Mit dem Zitat von Bundeskanzler Helmut Schmid "Charakter beweist sich in der Krise" zollte sie den Absolventen und Lehrkräften Respekt, wie viel Charakter sie alle in der Krise bewiesen haben. Abschließend wünschte sie den Absolventen, dass sie sich die richtigen Ziele gesetzt haben und den Mut haben, Ziele zu überdenken und zu korrigieren, wenn sie sich als falsch herausgestellt haben.

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Die Schulbesten Sarah Krutsch (v.l.), Ramona Seibold, Franziska Kozeny und Hanna Schanzer. Es gratulierten (v.l.) Schulleiterin RDin Ursula Stegbauer-Hötzl, Landrat Sebastian Gruber, EBR-Vorsitzende Doris Schröger und Vorsitzender des Fördervereins Hans Weber. −Fotos: pox

Die Schülersprecher Lea Fischer und David Pfaffinger blickten zurück auf die vergangenen sechs Schuljahre. "In der fünften Klasse war alles komisch, alles groß und unbekannt". Unter zunächst fremden Kindern habe man bei den Kennenlerntagen neue Freunde gefunden. Spannend war in der sechsten Klasse die Zweigwahl, Highlight das Skilager in der siebten Klasse. In der Achten dann Corona mit Homeschooling, wobei Ausreden wie "W-Lan funktioniert nicht" nicht lange geholfen haben. Die zehnte Klasse bezeichneten sie als intensives und schönes Jahr mit "Höhen und Tiefen" und dem "Tiefpunkt – Ausfall der Abschlussfahrt". Ihr Dank galt abschließend allen, die beim Erreichen des Zieles mitgeholfen haben, Schulleitung, Lehrern und so manchem "Sitznachbarn".

Auch die Klassenleiter wandten sich "mit Gedanken zum Abschied" an die Abschlussschüler. Rita Schinko erinnerte sich an ein "digitales Feedback", dessen Rückmeldungen sie berührt hatten, weil sich viele Aussagen auf das "Kerngeschehen", den Unterricht, bezogen und zeigten: "Es war irgendwie auch schön". Philipp Triebe erinnerte sich an die unterschiedlichen Charaktere der Klasse 10B mit einem Waidlerstammtisch, den Mädchen als "Zugpferden" und den "Ruhepolen" und resümierte: "Trotz der unterschiedlichen Charaktere war es eine Freude zu unterrichten". Die Klasse 10C hatte laut Christian Pfau die allgegenwärtigen Hinweise zum Energiesparen sehr verinnerlicht und alles getan, Ressourcen zu sparen. Allerdings haben sie rechtzeitig erkannt, dass man auch am falschen Ende sparen kann. Philipp Tanzer (10D) erinnerte sich an den "Weg voll Entbehrungen" der letzten Monate und zollte den Absolventen Respekt für die Kraft und Ausdauer angesichts der Umstände.

Viele fleißige Helfer bereiteten Feier vor

Wie schon die Jahre zuvor oblag es dem stellvertretenden Schulleiter Dank zu sagen. Ulrike Kuschel und der Fachschaft Religion, den Klassenleitern und Schülersprechern, den musikalisch Mitwirkenden, Schulband, Chor und Instrumentalisten. Fleißige Helfer hatten sich um die Dekoration, Technik und Bestuhlung gekümmert. Ein "Vergelt‘s Gott" ging ebenfalls an die Schulleitung und die Damen des Sekretariats. Abschließend wünschte er den Absolventen alles Gute für die Zukunft: "Verleihen Sie Ihren Träumen Flügel, aber bleiben Sie mit beiden Beinen auf der Erde und erinnern Sie sich an das, was wir Ihnen in all den Jahren versucht haben zu vermitteln".

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Zum ersten Mal bei einer Entlassfeier im Einsatz: die Schulband, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 bis 8

Schließlich kam der lang ersehnte Augenblick. Unter dem Applaus des Auditoriums wurden die Absolventen namentlich auf das Podium gebeten, um die Abschlusszeugnisse entgegen zu nehmen. Gemeinsam mit Ehrengästen gratulierte Ursula Stegbauer-Hötzl zahlreichen Schülerinnen und Schülern zu Bestnoten. Für ihr besonderes Engagement erhielten Tutoren, Streitschlichter und Schülerlotsen Auszeichnungen und Präsente. Mit der Bayernhymne schloss die eindrucksvolle Entlassfeier.

DIE BESTEN
Sarah Krutsch und Ramona Seibold mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,00, Hanna Schanzer mit 1,08 und Franziska Kozeny mit 1,33.

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